Stammeswappen Stamm Greiffenclau

Stamm Greiffenclau

Chronik: Die Gründung und Rückblick nach 10 Jahren

Teil 1 - 1951 bis 1959 Hauptmenü
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16. Juni 1951. Ein warmer Sommerabend. Einige Jungen - vielleicht 20 an der Zahl - scharen sich um einen Geistlichen. Die Lichter der Stadt funkeln herauf. Die kleine Schar sammelten sich unter einigen Pappeln, von denen der Ort seinen Namen hat ("Die drei Pappeln"). Sie ist die Keimzelle des Stammes Greiffenklau. In wenigen Worten erläutert Domvikar Heinrich den Sinn des Treffens: Ein neuer Pfadfinderstamm soll entstehen, der sich auf die Pfarrein "Unsere Liebe Frau" und St. Adalbero (Sanderau) stützt; denn bisher gab es nur im nördlichen Teil Würzburgs Georgspfadfinder; in Grombühl den Stamm Delawaren und in der Pleich den Stamm Eiseneck. Die meisten der versammelten Jungen waren in diesen Stämmen als Pfadfinder ausgebildet und befähigt worden, den Stamm zu gründen und aufzubauen. Greiffenklau nannten wir den Stamm, weil er mit der Tradition Stadt verbunden sein sollte und zwar durch den Namen eines Mannes, der auch für uns vorbildlich sein sollte. In der ersten Zeit war der Stamm noch klein. Er umfaßte eine Sippe, die berühmte Sippe Fuchs, und einen Jungpfadfindertrupp, außerdem einige Wölflinge, aus denen sich bald ein zweiter Trupp entwickelte. Übers Jahr stieg die Zahl der Stammesmitglieder auf etwa 90 an. Einige Fragen, die dem Stamm in den ersten Jahren viel Sorge bereitete, war das Heim. Pfarrheim St. Adalbero, Ruinenausbau und Baracke; auf dem Ferdinandeumsgelände schließlich eigenes Heim - nach drei Jahren - in der Pfarrei ULF, das waren die Stationen.

Es sind jetzt 10 Jahre vergangen. Ich freue mich aufrichtig, daß der Stamm Greiffenclau und seine Tochterstämme in der Pfarrei St. Alfons (Keesburg) uns St. Adalbero weiterblühen und gedeihen und wünsche von Herzen, daß noch recht viele junge Menschen in dieser Gemeinschaft eine frohe und glückliche Jugend verleben dürfen.

Würzburg, den 10. September 1961
Rudolf Schmitt (sj)

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