Stammeswappen Stamm Greiffenclau

Stamm Greiffenclau

Chronik: Stammeslied

Teil 1 - 1951 bis 1959 Hauptmenü
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  1. Die Herren waren bei Laune, der Rotwein schmeckte wie nie,
    /: ob auch der Schweden Kartaune knapp vor's Gezelte spie. :/
    Anstieß mit den hohen Kumpanen der Feldherr und lächelte Fein:
    /: Es können nit zwei Hahnen auf einem Miste sein. :/
  2. Bei Nürnberg da singen die Söldner des Herzog Wallenstei Steins Wort,
    /: Es weht auf lustigen Schwingen durch's weite Lager fort: :/
    "Herr Schwede, lasst euch mahnen, eur' Scharren schafft noch Pein,
    /: Es können nit zwei Hahnen auf einem Miste sein. :/
  3. Er ließ zum Sturme blasen, der Schwed' ward abgetan
    /: da hub auf dem Todherbst-Rasen bei Lützen ein Rauftag an! :/
    Gustav Adolf zu Gott und den Ahnen ging er in Wunden ein.
    /: Es konnten nit zwei Hahnen auf einem Miste sein. :/
  4. Und die bunten Scharen strömen, der Herzog Friedland zieht,
    /: sie gröllen am Weg nach Böhmen mit Flüchen das derbe Lied, :/
    und ind heiße Sinnen und Planen des Feldherrn blödet es drein:
    /: Es können nit zwei Hahnen auf einem Miste sein. :/
  5. Und wie die Karren rattern, die Fahnen treiben im Wind,
    /: der Herzog sieht es flattern der finstre Herzog sinnt. :/
    Der Vogel auf deinen Fahnen hat Krallen Wallenstein!
    /: Es können nit zwei Hahnen auf einem Miste sein. :/

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