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Stamm Greiffenclau

Chronik: Unser Heimbau

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Am 27. Juni 1961 konnten wir unser Heim nach viermonatiger Arbeitszeit, in der rund 400 Arbeitsstunden geleistet wurden, endlich einweihen.

Es war eigentlich ganz schnell gegangen: Eines Abends wurde es in der Führerrunde beschlossen und bereits am nächsten Tag wurde mit der Arbeit begonnen. Zuerst wurde eine Kleine, etwa 1m hohe Backsteinmauer aufgeführt, die das Heim in eine Sippen- und eine Truppecke teilt. Auf ihr befestigten wir eine Bambuswand, die bis zur Decke reicht. Dann verlegten die Elektriker unter uns alle benötigten elektrischen Leitungen und anschließend wurden die Maler- und Tüncherarbeiten erledigt. Die Wände wurden in verschiedenen Farben gestrichen, die Fenster lackiert und die Löcher zugegipst. Dann wurden die Wände bis in eine Höhe von etwa 1m mit einer Holzmasse verkleidet. Nun trat eine Flaute ein, die alle Pfadfindersippen durch ihre Säumigkeit hervorgerufen hatten. Doch auch das wurde überwunden, und während im Heim selbst die letzten Feinheiten erledigt wurden, begannen wir den Vorraum zu streichen, ebenfalls in verschiedenen Farben und nach Einrichtung einer neuen, vom Herrn Pfarrer gestifteten Beleuchtung. Und nicht zu vergessen: Auch unser "Donnerhotel" erhielt einen neuen Anstrich. Nachdem auch die Einrichtungsgegenstände gestrichen und der Schmutz beseitigt war, stand der Einweihungsfeier nichts mehr im Wege.

An den Arbeiten war der ganze Stamm beteiligt. Die meisten Arbeiten erledigten natürlich unsere "Fachkräfte" von der Führerrunde, aber auch alle anderen halfen mit. Und so wurde noch etwas sehr Wichtiges erreicht: Die Gemeinschaft wurde gefördert und zwar in einer Weise, die im täglichen Leben oft vorkommt und die gerade deshalb so wichtig ist. Und so war doch unser Heimbau nach allen Seiten ein schöner Erfolg!


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