Stammeswappen Stamm Greiffenclau

Stamm Greiffenclau

Chronik: Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau

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Unser Pfadfinderstamm wurde nach dem Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau benannt, dessen Leben und Werk nachstehend geschildert wird.

Der Domdechant von Mainz, Johann Philipp von Greiffenclau, wurde am 9. Februar 1699 zum Bischof von Würzburg gewählt. Papst Innozenz XII bestätigte ihn am 1. Juni 1699 als 70. Nachfolger des hl. Burkard auf dem Würzburger Bischofsthron. Johann Philipp von Greiffenclau empfing am 5. Juni 1699 die Bischofsweihe. Seine Regierungszeit fiel in die Zeit der Spanischen Erbfolgekriege (1701-1713), die nach dem Tode des letzten spanischen Habsburgers im Jahre 1700 zwischen Österreich und Frankreich entbrannten. Fürstbischof von Greiffenclau stellte für diesen Krieg dem Kaiser Soldaten zur Verfügung. Nach dem Abzug der Franzosen, die während des Erbfolgekrieges 1707 in Franken eingebrochen waren, ließ der Fürstbischof das Muttergottes-Standbild auf dem Festungsturm vergolden. Im Jahre 1712 besuchte Kaiser Karl VI das Bistum Würzburg.
Zu diesem feierlichen Anlaß wurde auf Veranlassung des Fürstbischofs eine Brücke in Lengfurt gebaut. Während der Amtszeit dieses tatkräftigen Oberhirten entstanden viele Bauwerke in Würzburg u.a. die Universitätskirche, das Neumünster etc. Noch 1699 wurde auf dem Kreuzberg / Rhön der Grundstein für ein Krankenhaus gelegt.
Fürstbischof von Greiffenclau war als Oberhirte und Regent bei seinen Untertanen wegen seiner großen Freundlichkeit und fortwährenden Hilfsbereitschaft sehr beliebt. Besonders für die Armen hatte er immer ein mitfühlendes Herz und eine offene Hand. Als Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau ernstlich erkrankte, verschenkte er all sein Hab und Gut - vorwiegend an die Armen. Am 3. August 1719 starb der große Regnt und beliebte Oberhirte 67 Jahre, 5 Monate und 21 Tage alt.

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